Knight & Day

Ich war tatsächlich mal wieder im Kino. Das erste Mal seit der Berlinale vor rund 4 Jahren. Cameron Diaz hat es nochmal geschafft, dass ich mich mitten in der Nacht bei Regen auf den Motorroller setze und ins “Colosseum” im Prenzlauer Berg fahre, ein Kinopalast in einem ehemaligen Straßenbahndepot. Der Film wurde im englischen Original gezeigt, ohne Untertitel. Für die Deutsche Variante wäre ich nicht los gefahren.

Bis 1 min. vor Beginn des Hauptfilmes hatte ich den kleinen Kinosaal für mich ganz alleine.  Dann kam doch noch ein Mädchen und setzte sich in die Reihe vor mir. Schade. So ein Kino ganz allein wäre auch mal lustig gewesen.
Fürchterlich nervige Trailer. Alles Kinderkram in 3D. Nur die Vorschau mit Julia Roberts war dann doch ganz interessant. Eat-Pray-Love oder so ähnlich. Da warte ich mal auf die DVD.

Der Film grenzt stellenweise an Klamauk. Ohne abschalten des Großhirns ist er ohnehin nicht durchzustehen. Er ist also lustig und bringt Action, die zwar teilweise Vorschulcharacter hat, aber doch soweit komisch ist, dass man sie erträgt. Ein relativ sinnloser Flugzeugabsturz eines funktionierenden Jets… Ein Superheld, der unverletzt durch Maschinengewehrsalven geht… Wie zu erwarten treffen die anderen bei 1 Million Schüssen nie und er streckt mit 1 Patrone pro Mann alles nieder…

Man(n) ertappt sich dabei Cameron Diaz genau ins Gesicht zu sehen und festzustellen, dass 38 Lebensjahre auch an ihr nicht spurlos vorübergehen. Verrückt nach Mary wäre heute, gut doppelt so alt, einfach nicht mehr drin. Aber in der Bikiniszene am Strand der einsamen Insel stellt man dann doch fest, dass man in seinem Bekanntenkreis keine Frau kennt, die kurz vor 40 noch solch einen tollen Körper hat.

Bedenkt man die vielen, vielen schlechten Filme, die man in seinem Leben schon gesehen hat, so ist Knight & Day ein kleiner Lichtblick. Salzburg, Sevilla (man hat die Jagd der Stiere durch die Stadt mal eben quer durch Spanien in den Süden verlegt…) . Orte die man nicht in einem US Film erwartet hätte. Dass allerdings der spanische Oberboss und seine Mannen je in einem Smart 4Four spazieren fahren und augenscheinlich nicht vorwärts kommen ist dann wieder mal so ein Punkt an dem man nicht weiß, ob man Lachen oder Weinen soll.

Auf DVD bräuchte ich den Film eigentlich nicht. Mal sehen. Vielleicht gibt es den mal bei ALDI im Sonderangebot.

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Einen SATA Umschalter basteln

Wieso, weshalb, warum?!
Ich will vor dem Einschalten des Computers auswählen können, von welcher Festplatte der Rechner bootet.

Im Alltag arbeite ich weiter mit Windows XP Professional. Ist für mich einfacher zu bedienen, logischer aufgebaut als Windows 7 und meine Hardware funktioniert damit problemlos.
Zum Spielen (Flugsimulator FSX) nehme ich Windows 7, weil das mit der passenden ATI HD Grafikkarte DirectX 10 unterstützt.

In der Theorie kann man 2 (oder mehr) S-ATA Festplatten mit unterschiedlichen Betriebsystemen dauerhaft an das Mainboard anschließen und über einen Tastendruck des BIOS auswählen, von welcher Platte gestartet werden soll. In der Praxis habe ich damit keine guten Erfahrungen gemacht.

Kostet?
Auf dem Markt gibt es mindestens 2 verschiedene SATA Umschaltsysteme in der Preisklasse 60 und 90 Euro. Das war mir technisch zu aufwändig und schlicht zu teuer. Mein Plan B lief über einen Drehschalter 3*4. Das heißt 3 Schaltstellungen, die sich nicht überlappen für 4 Kontakte. Preisklasse: 3 Euro. Dazu ein paar Kabel aus dem KFZ Bereich und SATA Stromstecker für Festplatten, die bei mir kostenlos als Beilage zum Mainboard übrig waren und etwas Wärmeschrumpfschlauch aus dem Baumarkt. Es müssen 16 Kabel logisch und ordentlich mit dem Schalter und mit den Stromsteckern zusammen gelötet werden.

Funktion?!
Ich kann 3 Festplatten dadurch auswählen, dass ich die Betriebsspannung mit diesem Drehschalter lediglich einer der Platten aufschalte. Von den Platten ist dadurch nur eine aktiv und startet, während die anderen beiden stromlos und nicht ansprechbar sind. Von Vorteil ist dabei, dass man die SATA Stecker auf dem Mainboard und an der Harddisk belassen kann, ohne das die inaktiven Platten stören. Das Umschalten darf natürlich nur bei ausgeschaltetem Rechner und niemals während des Betriebes erfolgen.

Erklärung!
SATA Stromstecker haben üblicherweise Anschlußkabel in Rot (+5V), Gelb (+12V), 2 Mal Schwarz (- ; Masse) und manchmal Orange (+3,3V). Diese 5 Kabel werden auf jeweils 3 Anschlüsse verteilt. Macht zusammen 15 Kontakte, die auf die Harddisk aufgesteckt werden. Zur Vereinfachung meiner Idee ist es hilfreich, dass ich ausschließlich bei stromlosem Zustand schalte und daher die mechanische Besonderheit der Kontakte 4 und 12 bzw. 3,7,13 außer Acht lassen kann, die im “HotSwap” Wechselbetrieb einen abrupten Spannungsabfall des Netzteils verhindern sollen. Ebenso die besondere Funktion von Kontakt 11, die, wenn überhaupt, wohl nur in einem Hardware-Raid verwendung findet. Das orange Kabel wird bei den üblichen 3,5″ Festplatten bislang nicht benutzt. Weitere Detailinfos dazu unter Wikipedia. Eigentlich würde es sogar ausreichen lediglich die rote und die gelbe Leitung zu schalten und die schwarze Minus-Leitung ständig auf dem Stecker zu lassen, aber nun hatte ich diesen 3*4 Stecker bestellt und dann doch alle Leitungen geschaltet.

Bilder!
Vergleich Nachher - VorherSATA Umschalter halb fertigFertiger, selbstgebauter SATA Umschalter

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Я = R oder “Ja”

Ach… Du schon wieder…

OK, du hast mich gefunden. Fast…
Ich bin der Dicke da neben dem Baum vor dem Haus, nördliche Halbkugel.

Яalf ?! –>Ralf + Paльф = Яalf ;-) :-o :-)

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